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Ulla Meinecke über "Ich Weißer Mann ..."



01.10.08   |   Zurück zur Übersicht
Ramon Kramers Buch "Ich Weißer Mann, Du Indianer gut!" nimmt die Leser mit auf seine Reisen nach Montana USA. Der Autor hat sich einen Kinder und Jugendwunsch erfüllt. Er wollte immer zu den Indianern reisen, und zwar zu Pferd, um sie kennenzulernen.
In einer Zeit, in der zwar viele Leute davon sprechen "ihrem Traum zu folgen", sich aber ihre Wünsche nicht durch Erfüllung versalzen wollen, eine bemerkenswerte Unternehmung.

Ein wahrgemachter Traum ist nicht perfekt; das wusste der neugierige Kramer. Und auch die Leser erfahren, dass die "edlen Rothäute" keineswegs nur aus Schönheit, Ehre und von Adlerfedern umwehter tiefer Spiritualität gemacht sind – auch Indianer sind Leute. Und an den über 15 Jahre währenden Begegnungen mit ihnen lässt der Autor uns teilhaben.

Ein schönes, interessantes, rührendes und lustiges Buch in dem man gleichermassen viel über die Beschriebenen wie über den Beschreibenden erfährt.

Ulla Meinecke (Berlin, 01. Oktober 2008)